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Geldanlagen in Märkte von Entwicklungsländern (Frontier Markets) sind nicht risikoreicher als Investitionen in Schwellenländer wie Brasilien und Russland. Das behauptet eine Studie des CFA-Instituts – eine weltweit tätige Organisation von Finanzanalysten. Zu Frontier Markets zählen Länder mit meist unsicherer politischer Lage wie Algerien und Nigeria. Der Studienautor Lawrence Speidell hält fest, dass in solchen Ländern höhere Renditen locken. Zudem seien viele der Länder heute stabil. Allerdings: Speidell ist nicht unabhängig. Er ist selber in Frontier Markets tätig. Die Studie verschweigt, dass gerade in Frontier Markets hohe Verluste möglich sind (siehe K-Geld 1/10).
27. Januar 2012 | Jonas Arnold, Redaktor Saldo+Online
