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Facebook verändert in den nächsten Wochen alle Nutzerprofile: Jeder auf Facebook je gemachte Eintrag, jedes Foto, jede Handlung werden neu chronologisch dargestellt. Das heisst: Vom aktuellsten Ereignis können Profilbenutzer bis zurück zur Geburt scrollen.
An den Privatsphäre-Einstellungen der Nutzer wird nichts geändert. Wer bisher keinen Zugriff hatte, wird auch in Zukunft keinen haben. Doch es lohnt sich trotzdem, die Chronologie anzuschauen: Alte Meldungen aus der Anfangszeit, die bisher nur durch seitenlanges Blättern erreichbar waren, erscheinen plötzlich wieder auf der Startseite. Ausnahme: Gelöschte Einträge bleiben gelöscht.
Dennoch: Was vor zwei Jahren unproblematisch erschien, ist dem Nutzer heute vielleicht unangenehm. Tipp: Über das kleine Stiftsymbol über Meldung kann man Beiträge löschen oder einfach in der Chronik verbergen. Im Aktivitätenprotokoll lässt sich zudem nachträglich anpassen, wer Postings oder Fotos sehen darf.
Wer will, kann bereits vor der offiziellen Umstellung auf die Chronik wechseln. Möglich ist dies für eingeloggte Nutzer unter www.facebook.com/timeline. Bei einer Umstellung hat man sieben Tage Zeit, um in Ruhe die nötigen Privatsphären-Anpassungen vorzunehmen. Besucher sehen während dieser Woche noch das alte Profil.
Weitere Infos dazu gibt es auf einem Merkblatt von Klicksafe: www.klicksafe.de.
12. Februar 2012 | Mirjam Fonti, Redaktion saldo
