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«Swiss Classic Aleka» stand auf den Dauenduvets. Doch sie wurden in China hergestellt. Der Aargauer Hersteller Billerbeck sieht den Fehler ein.
Saldo-Leser Martin F. aus Basel kaufte bei Manor in Basel ein Duvet. Bewusst schlug er eine Decke für 175 Franken aus chinesischer Produktion aus, da laut Medienberichten viele Daunenproduzenten in China tierquälerischen Lebendrupf praktizieren. Er entschied sich für ein Swiss Classic Aleka Daunenduvet der Firma Billerbeck aus Fischbach-Göslikon AG. Die Federdecke stamme aus Schweizer Produktion, sagte die Verkäuferin, und der Preis sei von knapp 1000 auf 550 Franken reduziert. Zu Hause bemerkte Martin F. unten auf der Verpackung den kleingeschriebenen Hinweis «Made in China». Er fühlte sich «übers Ohr gehauen».
Zu Recht. Gemäss Anja Herren vom Institut für Geistiges Eigentum «kann der Konsument bei der Herkunftsbezeichnung ‹Swiss› erwarten, dass ein Schweizer Produkt vorliegt».
Billerbeck-Geschäftsführer Sandro Corpina räumt ein, dass sein Unternehmen das ursprünglich in der Schweiz produzierte Duvet «seit einigen Monaten» in China herstelle. Es sei «leider nicht daran gedacht worden, bei diesem Produkt die Bezeichnung ‹Swiss Classic› zu entfernen.» Corpina: «Das ist unser Fehler.»
Bei neu produzierten Duvets will die Firma auf den Namen «Swiss Classic» verzichten. Wer ein falsch deklariertes Duvet gekauft habe, das Duvet aber behalten wolle, erhalte einen 50-Franken-Gutschein für Billerbeck-Produkte. Auf Wunsch sei ein Umtausch mit einem gleichwertigen Schweizer Produkt möglich.
Kontakt: Billerbeck Schweiz, 5525 Fischbach-Göslikon; Telefon 056 619 54 00, Mail: info@billerbeck.ch
12. Februar 2012 | Eric Breitinger, Redaktion saldo
