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Kürzlich hat die Migros-Genossenschaft Aare in verschiedenen Filialen Familienkassen eröffnet, zum Beispiel im Shoppyland Schönbühl Bern oder im Tivoli Shoppingcenter Spreitenbach.
Sie unterscheiden sich von normalen Supermarktkassen dadurch, dass die Eltern zahlen können, ohne dass ihre Kinder von Süsswaren geködert werden. Den verpassten Umsatz – weniger Absatz bei der Quengelware – nimmt die Migros in Kauf. Das kann sie auch ohne weiteres. Hat sie doch mit Spielzeugaktionen eine viel effizientere Methode zur Steigerung des Umsatzes erfunden: Die Kinder quengeln statt an der Kasse bereits zu Hause – bis Mami oder Papi wieder in die Migros rennen und Tierkleber, Nanos oder momentan Animanca-Amulette heimbringen.
12. Februar 2012 | Thaïs In der Smitten, Redaktion saldo
