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Der Stern im Telefonbuch soll endlich vor Werbeanrufen schützen: Ab 1. April sind solche Anrufe verboten.
Mit einem Stern im Telefonbuch machen die Eingetragenen klar, dass sie keine Werbeanrufe wünschen. Trotzdem erhalten viele Leserinnen und Leser mit Sterneintrag immer wieder lästige Anrufe.
So auch Pascal Diacon aus Zürich: «Der Stern im Telefonbuch nützt nichts.»
Das soll sich ändern: Am 1. April tritt das neue Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb in Kraft. Wer den Sterneintrag missachtet, dem droht eine Geldstrafe: Wer am Telefon belästigt wird, kann bei Polizei oder Staatsanwaltschaft innert dreier Monate einen Strafantrag stellen. Unerwünschte Anrufe kann man auch dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) melden: www.seco.admin.ch/kontakt oder Tel. 031 322 56 56. Das Seco will allenfalls an Stelle der Opfer rechtliche Schritte ergreifen.
Tipp: Mit der Tastenkombination *99# verhindern Sie, dass Anrufer mit unterdrückter Nummer durchkommen.
19. Februar 2012 | Beatrice Walder, Redaktion K-Tipp
